Aktuelle Informationen über die Maßnahmen der Regierung zum Corona-Virus

Seit Donnerstag, 10. Juni 2021, sind folgende Lockerungen in Kraft:

  • Der Mindestabstand wird von 2 auf 1 Meter reduziert
  • Die mindestens vorhandenen Quadratmeter je Kunde werden von 20 auf 10 gesenkt (dies gilt für Sport, Handel und Museen)
  • Die Maskenpflicht outdoor entfällt (ausgenommen Betreiberinnen und Betreiber sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Betriebsstätten der Gastgewerbe gemäß § 6 mit unmittelbarem Kundenkontakt)

Grüner Pass: Umstellung der Testzertifikate

Mit 10. Juni 2021 hat die Umstellung der Testzertifikate begonnen. Seither werden die offiziellen Testergebnisse – z.B. von Teststraßen oder Apotheken – bereits im neuen, EU-konformen Format ausgestellt. Einerseits wurde ein QR-Code im EU-Standard ergänzt, andererseits wurden auch die übrigen Angaben den EU-Empfehlungen entsprechend angepasst. Die Ergebnisse werden nun mit den Begriffen „nicht nachgewiesen“ (negativ) und „nachgewiesen“ (positiv) ausgewiesen. Die Zertifikate zählen innerhalb Österreichs, wie schon in den vergangenen Wochen gewohnt, weiterhin als Eintrittstests für Gastronomie, Kultur etc.


Details zu den Öffnungsschritten in den einzelnen Bereichen:

Gastronomie:

Derzeit gelten folgende Regelungen:

  • 3-G-Regel: Zutritt nur für getestete, genesene oder geimpfte Personen
  • Sperrstunde: 24 Uhr
  • Mindestabstand: 1 Meter
  • Indoor maximal 8 Erwachsene plus betreuungspflichtige Kinder pro Tisch
  • Outdoor maximal 16 Erwachsene plus betreuungspflichtige Kinder pro Tisch
  • Abholung zu den regulären Öffnungszeiten (5 bis 24 Uhr) möglich
  • Für Imbissstände und zur Abholung ist kein Test erforderlich.
  • Maskenpflicht für Betreiberinnen und Betreiber sowie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowohl indoor als auch im Freien
  • Regelmäßige Tests auch für Beschäftigte                                  

Geplant ab 1. Juli:

  • keine Corona-Sperrstunde,
  • keine Abstandsregelungen,
  • keine Beschränkungen an Tischen,
  • Typische Nachtgastronomie im Laufe des Sommers.

Hotellerie und Beherbergung:

Derzeit gelten folgende Regelungen:

  • 3-G-Regel beim Betreten und Einchecken
  • Für die Inanspruchnahme von Gastronomie, Wellness und Fitnesseinrichtungen ist ein aktueller 3-G-Nachweis erforderlich, Tests müssen dafür somit, wenn nötig, erneuert werden.

Handel und Dienstleistungen:

Derzeit gelten folgende Regelungen:

  • Geschäfte: Kein 3-G-Nachweis erforderlich, pro Kundin bzw. Kunde muss eine Fläche von 10m2 zur Verfügung stehen.
  • Für körpernahe Dienstleistungen ist ein 3-G-Nachweis erforderlich, dafür sind pro Kundin bzw. Kunde nur 10m2 nötig.
  • Sonstige Dienstleistungen (z.B. Beratung in der Bank oder beim Notar) dürfen nur von so vielen Personen in Anspruch genommen werden, wie unbedingt nötig.

Ab 1. Juli soll es keine m2-Beschränkungen mehr geben.

Gelegenheitsmärkte:

Derzeit gelten folgende Regelungen:

Seit 3. Juni gelten spezielle Regeln für Gelegenheitsmärkte, auf denen lediglich Waren, Speisen oder Getränke zum Verkauf angeboten werden („Verkaufs-Gelegenheitsmärkte“):

  • Kein 3-G-Nachweis (Getestet, Genesen, Geimpft) erforderlich
  • Keine Kontaktdatenerhebung erforderlich

Kultur und Veranstaltungen:

Derzeit gelten folgende Regelungen:

  • Für Museen gelten dieselben Regelungen wie im Handel: kein 3 G-Nachweis, 10m2-Regel
  • Veranstaltungen werden neu unter dem Begriff „Zusammenkünfte“ geregelt:
    • Bis 16 Personen sind Zusammenkünfte ohne Anzeige oder Bewilligung zulässig.
    • Ab 17 Personen gilt die 3-G-Regel, zudem ist eine Anzeige an die lokale Gesundheitsbehörde erforderlich. Bei Zusammenkünften in geschlossenen Räumen ist eine Maske zu tragen. Der Ausschank von Getränken und die Verabreichung von Speisen sind in geschlossenen Räumen nicht zulässig. Für das Verabreichen von Speisen und den Ausschank von Getränken im Freien gelten die Regeln der Gastronomie.
    • Ab 51 Personen sind nur Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen zulässig. Diese müssen von der lokalen Gesundheitsbehörde bewilligt werden. Die Höchstgrenzen sind 1.500 Personen indoor und 3.000 outdoor. 75% der Sitzplatzkapazität dürfen dabei belegt werden.
    • Einhaltung des 1 Meter Mindestabstandes
    • Hobby-Proben sind ohne Anzeige und Bewilligung zulässig. Die Teilnahme ist nur mit 3-G-Nachweis möglich. Es gelten die Regelungen für den Ort der beruflichen Tätigkeit. Das Bilden von festen Teams befreit von der Abstands- und Maskenpflicht.

Geplant ab 1. Juli:

  • Keine Obergrenzen bei Veranstaltungen,
  • Sowohl Sitz- als auch Stehplätze möglich,
  • Anzeigepflicht ab 100 Gästen, Bewilligungspflicht ab 500.

Freizeitbetriebe:

Derzeit gelten folgende Regelungen:

  • 3-G-Regel
  • Indoor (z.B. in Bädern und Thermen) muss pro Gast eine Fläche von 10m2 im jeweiligen geschlossenen Raum zur Verfügung stehen.
  • Jeder Freizeitbetrieb muss ein Präventionskonzept erstellen und einen/eine COVID-19-Beauftragte/n ernennen. 
  • Für Fahrgeschäfte (z.B. Karussell) gilt, dass zwischen Besucherinnen und Besuchern ein leerer Sitzplatz sein muss.
  • Die Registrierung von Kundinnen und Kunden ist indoor vorgeschrieben.
  • 1 Meter Mindestabstand

Sport:

Derzeit gelten folgende Regelungen:

  • Bei Sportanlagen gilt die 3-G-Regel.
  • 10m2-Beschränkung bei Sportausübung,
  • Alle Sportarten sind zulässig, auch Kontaktsportarten sind wieder möglich.
  • Maskenpflicht indoor, wenn kein Sport ausgeübt wird. Während dem Sport besteht keine Masken- und Abstandspflicht.
  • Sport im öffentlichen Raum (z.B. im Fußballkäfig) darf mit bis zu 16 Personen (darüber handelt es sich um eine anzeigepflichtige Zusammenkunft) ausgeübt werden, Maskenpflicht und Abstand gelten nicht.

Ab 1. Juli sind keine weiteren Beschränkungen vorgesehen.

Außerschulische Kinder- und Jugendarbeit, betreute Ferienlager:

  • max. Anzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern: 50 Personen

Museen:

  • 10m2 pro Gast-Regel

Ab 1. Juli soll es keine m2-Beschränkungen mehr geben.

Alten- und Pflegeheime:

Derzeit gelten folgende Regelungen:

  • 3-G-Regel für Besucherinnen und Besucher
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen 1 x pro Woche getestet werden, so sie nicht geimpft oder genesen sind.
  • Die Besuchsregelungen werden gelockert: Es dürfen nun täglich bis zu 3 Personen zu Besuch kommen.

Verkehr:

  • maximale Auslastung bei Seil- und Zahnradbahnen: 75%
  • keine Auslastungsbeschränkung für Reisebusse und Ausflugsschiffe; ein 3-G-Nachweis ist erforderlich
    • Maskenpflicht in geschlossenen Räumen
    • Die Betreiberinnen und Betreiber müssen ein Präventionskonzept erstellen und einen/eine COVID-19-Beauftragte bzw. -Beauftragten ernennen.

Zusammenkünfte und Kontaktbeschränkungen:

  • Indoor: bis 8 Personen + Kinder zulässig
  • Outdoor: bis 16 Personen + Kinder zulässig
  • keine Abstands- und Maskenpflicht bei bis zu 8 Personen
  • Erhöhung der Anzeigepflicht. Diese gilt ab 17 Personen

Ab 1. Juli soll es keine Kontaktbeschränkungen mehr geben.

Maskenpflicht:

  • Keine Änderungen bei der Pflicht zum Tragen der Maske in Innenräumen. Im Freien entfällt die Maskenpflicht.
  • Geplant ab 1. Juli: Maskenpflicht in Innenräumen immer dort, wo in Innenräumen kein 3-G-Nachweis erforderlich ist.

Einreise:

  • Vereinfachungen bei der Pre-Travel-Clearance: Personen mit 3-G-Nachweis, die aus Ländern mit stabiler Infektionslage (Anlage A) einreisen, müssen nicht mehr vorab die Pre-Travel-Clearance ausfüllen. Das heißt, Personen, die den Test erst nach Einreise in Österreich durchführen, müssen sich weiterhin vorab online unter entry.ptc.gv.at registrieren.  
  • Geplant ab 1. Juli: Start EU-Digital-COVID Certificate.

Für Personen, die mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff geimpft wurden, gelten die folgenden Regelungen:

  • Die Erstimpfung gilt ab dem 22. Tag nach dem 1. Stich für maximal 3 Monate ab dem Zeitpunkt der Impfung.
  • Der 2. Stich verlängert den Gültigkeitszeitraum um weitere 6 Monate (somit insgesamt 9 Monate ab dem 1. Stich).
  • Impfstoffe, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist (z.B. von Johnson & Johnson), gelten ab dem 22. Tag nach der Impfung für insgesamt 9 Monate ab dem Tag der Impfung.
  • Für bereits genesene Personen, die bisher einmal geimpft wurden, gilt die Impfung 9 Monate lang ab dem Zeitpunkt der Impfung.

Für genesene Personen gilt weiterhin:

Diese sind nach Ablauf der Infektion für sechs Monate von der Testpflicht befreit. Als Nachweise gelten etwa ein Absonderungsbescheid oder eine ärztliche Bestätigung über eine molekularbiologisch bestätigte Infektion. Ein Nachweis über neutralisierende Antikörper zählt für drei Monate ab dem Testzeitpunkt.

Ein umfassendes Angebot an Testoptionen schafft künftig zahlreiche niederschwellige Möglichkeiten für Testnachweise.

Für die Tests werden je nach Zuverlässigkeit unterschiedliche Geltungsdauern festgelegt:

  • PCR-Tests gelten 72 Stunden ab Probenahme.
  • Antigentests von einer befugten Stelle gelten 48 Stunden ab Probenahme.
  • Selbsttests, die in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem der Länder erfasst werden, gelten 24 Stunden lang.
  • Point-of-Sale-Tests für das einmalige Betreten von Sportstätten, Betriebsstätten, Restaurants, Hotels oder einer Veranstaltung ergänzen das Angebot.


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